...das Leben ist ein Netzwerk

Mauern


Was sind das dort für Mächte, die meine Mauern sprengen wollen?
War ich nicht immer zufrieden, sie zu errichten – Stein für Stein?
Zu wissen was dort hinter lag, war das nicht genug?
Doch nun ist dieses Loch, gerissen in den Speis,
Fällt der Bruch – Stück für Stück.
Und fasst man ihn an – rieselt er dahin.

Nun steh ich da, mit offenem Herzen.
Hätt ich doch Steine des Lebens verwendet – nicht die eines Traums.
Tränen hätte ich weinen können. Sie vermengen mit dem Sand;
Zu errichten, was dort vorher war – was mich einst beschützt.
Doch wie soll ich vergessen, sehe ich die Narbe.

So will ich niederreißen - was übrig ist.
So will ich zerschlagen - Stein für Stein.
So will ich zertreten - jeden Fels.
Bis nur noch Staub geblieben, den der Wind verwehen kann.
So muss ich keine Narbe sehen und bin endlich frei.







- Wanderer