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Wo bist Du nur, mein Seelenlied?
Ich fühle es, Du klingst nicht mehr. Ein mächtiger a-Moll-Akkord Und meine Sinne wurden schwer. Ich hörte diese Klänge gern, Sie drangen mir durch Mark und Bein. So möchte ich es wieder spür’n, Wie einst erlernt, Musik zu sein. Wo bist Du nur, mein Seelenwort? Ich fühle es, Du schwingst nicht mehr. Geballte, reine Wortmagie Und meine Sinne wurden schwer. Ich schrieb Dich einst, so voller Kraft, Du weißt, ich war schon immer Dein. Nun lehre mich doch wie es ist, Wie einst erlernt, ein Wort zu sein. Wo bist Du nur, mein Seelenschmerz? Ich fühle es, Du singst nicht mehr. Ein treiben in Erinnerung Und meine Sinne wurden schwer. Ich fühlte Dich in meiner Brust. Du drangst in meine Sinne ein, Doch alles was mich schreiben ließ, Hört nun im Geiste auf zu sein. - Wanderer
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