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Der Himmel ruft
Der Wind streift still durch totes Haar,
Ich hör’ ein Kind, das fröhlich lacht. Ein Körper liegt so kalt und starr In wunderbarer Schattenpracht. Der Sonnenglanz bricht scharlachrot Durch immergrüne Laubgestalt. Und vor mir liegt vergang’ne Not Verrenkt in süßer Ungestalt. Mich streichelt warme Frühlingsluft, Ich atme zarte Bitterkeit. Glückselig strömt der Hoffnungsduft, Macht Freiheit sich im Herze breit. Mein Blick er wandert zielbewusst. Das Kinderlachen unterdrückt. Erinn’re mich der Lebenslust Und rücksichtslos bin ich entzückt. Die Kinderaugen totenstill. Den kalten Stahl noch in der Hand, Doch alles, was ich jetzt noch will, Ist fern von jedem Wegesrand. Ich seh’ das Kind noch, wie es weint, Doch auch die Welt hat ihren Lauf. Nicht immer ist es, wie es scheint – So schwebe ich ins Heil hinauf. - Wanderer
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