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Der Reiter
So dunkel und finster
Kommt er übers Land, Trägt blutende Risse In seinem Gewand. Reißt mit sich die Träume, Die er euch einst gab – Und wirft sie den Toten Hinunter ins Grab. Nun reitet er lautlos Auf Schatten daher Und raubt eure Seelen, ertränkt sie im Meer. Den eisernen Fängen Der Schöpfergestalt Könnt Ihr nicht entfliehen Auch nicht mit Gewalt. Und wütend zerschmettert Er all euer Sein. Durchdringt eure Herzen Gefriert sie zu Stein. Von Leere durchflutet Lässt er euch zurück. Er nahm euch die Seelen, Die Träume, das Glück. Als eiserne Gottheit Habt Ihr ihn verlacht, Doch habt ihr nicht selbst Ihn erst ehern gemacht? - Wanderer
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